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	<title>Kommentare für Landwende</title>
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	<description>Bürgerinitiative</description>
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		<title>Kommentar zu Schäden melden von Jochen Tittel</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?page_id=104#comment-661</link>
		<dc:creator>Jochen Tittel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:06:40 +0000</pubDate>
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		<description>Vor kurzem Habe ich den Beitrag über Ackergifte in der Oya gelesen und dabei ist mir ein Licht aufgegeangen. Ich wohne in Niederbobritzsch in der Nähe von Freiberg in Sachsen. In der Umgebung gibt es jährlich viele Rapsfelder und seit einiger Zeit sind mir auch verschiedene Pflanzen aufgefallen, die an Chlorophyllmangel leiden. Der Zusammenhang war mir bisher nicht klar. Ich hoffe, daß mein Hinweis Ihnen bei Ihren Bemühungen um die Beendigung der Vergiftungspraxis hilfreich ist.
Herzlichen Gruß
J. Tittel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem Habe ich den Beitrag über Ackergifte in der Oya gelesen und dabei ist mir ein Licht aufgegeangen. Ich wohne in Niederbobritzsch in der Nähe von Freiberg in Sachsen. In der Umgebung gibt es jährlich viele Rapsfelder und seit einiger Zeit sind mir auch verschiedene Pflanzen aufgefallen, die an Chlorophyllmangel leiden. Der Zusammenhang war mir bisher nicht klar. Ich hoffe, daß mein Hinweis Ihnen bei Ihren Bemühungen um die Beendigung der Vergiftungspraxis hilfreich ist.<br />
Herzlichen Gruß<br />
J. Tittel</p>
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		<title>Kommentar zu NDR berichtet über Vorfall von Alain</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-28</link>
		<dc:creator>Alain</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>Lehrreicher Beitrag. Cool, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrreicher Beitrag. Cool, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu NDR berichtet über Vorfall von klick</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-26</link>
		<dc:creator>klick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 23:46:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich konnte zwar den den Link zum RSS Feed gefunden, ist der Blog auch auf Facebook ? Ich will gerne auf Facebook auf dem laufenden bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte zwar den den Link zum RSS Feed gefunden, ist der Blog auch auf Facebook ? Ich will gerne auf Facebook auf dem laufenden bleiben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu NDR berichtet über Vorfall von Till</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-24</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 23:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das like Button Plugin waere toll. Oder habe ich es nicht gefunden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das like Button Plugin waere toll. Oder habe ich es nicht gefunden?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu NDR berichtet über Vorfall von Gero</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-9</link>
		<dc:creator>Gero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:42:08 +0000</pubDate>
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		<description>Interessanter Artikel.Habe einige gute Denkanstoesse gekriegt. Warte auf weitere Beitraege zum Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Artikel.Habe einige gute Denkanstoesse gekriegt. Warte auf weitere Beitraege zum Thema.</p>
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		<title>Kommentar zu Das Pflanzengift Clomazone gehört nicht in den Garten! von Roland Graupner</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=22#comment-8</link>
		<dc:creator>Roland Graupner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:40:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

hier meldet sich ein Betroffener aus Sachsen. Mein Garten liegt in der Nähe von Grimma. Der Garten befindet sich direkt an einem Feld auf dem vor ca. 14 Tagen Raps ausgesät wurde. Vorher wurde Colzor Trio gespritzt. Ein Nachbar will beobachtet haben, dass eine Wolke des Sprühnebels über unseren Garten geweht wurde. Am Nachbargarten sind die Spuren noch in 3 bis 4 Metre Höhe zu sehen. Dort rankt sich wilder Wein in einen Baum und dieser Wein hat bis zu der genannten Höhe weiße Blätter. In meinen Garten finde ich überall Spuren an der Vogelmiere und am Klee. Bei uns wächst sehr viel Vogelmiere und manchmal verwenden wir sie als Salatbeigabe. Ich habe beim Nachbar Himbeeren gesehen, wunderbar groß, rot so richtig lecker, aber die Blätter der Pflanze werden weiß ! Langsam zeigen sich Spuren an der Brennessel und anderen Pflanzen. Da aber die Herbstfärbung eintritt, weiß man gar nicht mehr, was ist betroffen und was nicht.
Genug zu der Beschreibung des Gartens. Unser, meine Frau und ich, Problem ist wie folgt zu beschreiben: Was kann ich überhaupt noch verwenden ? Selbst wenn es gesundheitlich unbedenklich wäre, esse ich doch keine Pflanzen, von denen ich annehmen muß, dass sie mit einem Gift besprüht wurden. Was soll ich mit den Äpfeln machen, wann kann ich wieder die Kräuter verwenden, in einer Woche, in einem Monat oder in einem halben Jahr ? Welche Pflanzen überleben die Aktion nicht ?
Kann man z.B. Petersilie oder Schnittlauch abschneiden und die neuen Triebe, wenn welche kommen, verwenden ?
Von einigen Mutigen, mit denen ich gesprochen habe, wurde ich aufgefordert, mich an die Behörden zu wenden. Ich habe zu diesen Staat und seinen Behörden ein gestörtes Verhältnis. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, jede Behörde vertritt die Obrigkeit und nicht den Bürger. Jeder Bürger der einmal Arbeitslos war oder ernsthaft krank ist, wird dies bestätigen. Und auch in diesen Fall werden die Behörden nicht auf der Seite der Betroffenen stehen. Von den Politikern will ich gar nicht erst anfangen zu reden. Trotzdem wünsche ich den Mutigen viel Glück und Erfolg.
R. Graupner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>hier meldet sich ein Betroffener aus Sachsen. Mein Garten liegt in der Nähe von Grimma. Der Garten befindet sich direkt an einem Feld auf dem vor ca. 14 Tagen Raps ausgesät wurde. Vorher wurde Colzor Trio gespritzt. Ein Nachbar will beobachtet haben, dass eine Wolke des Sprühnebels über unseren Garten geweht wurde. Am Nachbargarten sind die Spuren noch in 3 bis 4 Metre Höhe zu sehen. Dort rankt sich wilder Wein in einen Baum und dieser Wein hat bis zu der genannten Höhe weiße Blätter. In meinen Garten finde ich überall Spuren an der Vogelmiere und am Klee. Bei uns wächst sehr viel Vogelmiere und manchmal verwenden wir sie als Salatbeigabe. Ich habe beim Nachbar Himbeeren gesehen, wunderbar groß, rot so richtig lecker, aber die Blätter der Pflanze werden weiß ! Langsam zeigen sich Spuren an der Brennessel und anderen Pflanzen. Da aber die Herbstfärbung eintritt, weiß man gar nicht mehr, was ist betroffen und was nicht.<br />
Genug zu der Beschreibung des Gartens. Unser, meine Frau und ich, Problem ist wie folgt zu beschreiben: Was kann ich überhaupt noch verwenden ? Selbst wenn es gesundheitlich unbedenklich wäre, esse ich doch keine Pflanzen, von denen ich annehmen muß, dass sie mit einem Gift besprüht wurden. Was soll ich mit den Äpfeln machen, wann kann ich wieder die Kräuter verwenden, in einer Woche, in einem Monat oder in einem halben Jahr ? Welche Pflanzen überleben die Aktion nicht ?<br />
Kann man z.B. Petersilie oder Schnittlauch abschneiden und die neuen Triebe, wenn welche kommen, verwenden ?<br />
Von einigen Mutigen, mit denen ich gesprochen habe, wurde ich aufgefordert, mich an die Behörden zu wenden. Ich habe zu diesen Staat und seinen Behörden ein gestörtes Verhältnis. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, jede Behörde vertritt die Obrigkeit und nicht den Bürger. Jeder Bürger der einmal Arbeitslos war oder ernsthaft krank ist, wird dies bestätigen. Und auch in diesen Fall werden die Behörden nicht auf der Seite der Betroffenen stehen. Von den Politikern will ich gar nicht erst anfangen zu reden. Trotzdem wünsche ich den Mutigen viel Glück und Erfolg.<br />
R. Graupner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pressestimmen von bob</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?page_id=77#comment-5</link>
		<dc:creator>bob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 12:55:22 +0000</pubDate>
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		<description>schon 2002 berichtete der Tagesspiegel:

&lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/die-weissen-blaetter-von-pulow/282402.html&quot; title=&quot;Tagesspiegel&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;

Die weißen Blätter von Pulow

&quot;Clomazone sind der Renner im Raps&quot;, sagen Landwirtschaftsexperten. Weil der chlorhaltige Wirkstoff, wie er in drei Unkrautvertilgungsmitteln vorkommt, breitflächig das meiste Unkraut trifft. Über 900 000 Hektar Raps werden im Jahr in Deutschland angebaut und nach der Aussaat zumeist mit Clomazonen vor unliebsamer Konkurrenz geschützt.

Nachdem Anfang September 2001 über 100 Hektar Winterraps in der kleinen Gemeinde Pulow bei Usedom besprüht worden waren, geriet eines der clomazonehaltigen Mittel, Brasan vom Herstelle Syngenta Agro, wegen unerwünschter Nebenwirkungen in die Schlagzeilen.

Auf dem Nachbarfeld, das 5000 biologisch angebauter, bereits erntereifer Zitronenmelisse-Pfanzen enthielt, zeigten sich die Folgen zuerst: fast über Nacht war es durch Brasan weiß geworden.

Dann fanden sich Spuren des Mittels in angrenzenden Gärten und später im Blut einer Frau mit Gesundheitsstörungen. Grippeähnliche Symptome, von Übelkeit bis zu Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Hautreizungen bei Kindern, traten bei Dutzenden von Anwohnern auf. Eine Folge von Clomazone?

Bis weit in den Oktober waren außerhalb des vom Hersteller verlangten fünf Meter breiten Sicherheitsabstandes bleichblättrige Überbleibsel zu sehen. Die ökologisch sensibilisierten und im Verein &quot;Landwende&quot; organisierten Anwohner und Bio-Bauern (&quot;Kräutergarten Pommernland&quot;) machten gegen das Unkrautvertilgungsmittel so mobil, das neben dem Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), auch seine Berliner Amtskollegin Renate Künast (Bündnis 90/Grüne) und die zuständigen Bundesbehörden mit dem Thema befasst sind.

Für Brasan ist zwar die jüngste Aussaat des Winterraps die vorläufig letzte Saison, da die amtliche Zulassung Ende 2001 auslief, doch nachdem seine Wiederzulassung beantragt ist, stehen die beiden anderen clomazonehaltigen Mittel - Cirrus aus dem gleichen Haus und Nimbus von BASF - auch auf dem Prüfstand. Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig bereitet dazu für Mitte Januar ein Colloquium vor, an dem das Umweltbundesamt und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) teilnehmen. Nach den Ereignissen in Norddeutschland muss nun der bislang als toxikologisch unbedenklich geltende Einsatz der Mittel neuerlich untersucht werden.

In Tierversuchen waren &quot;Bewegungsstörungen und verminderte Aktivitäten, auch Ausfluß aus der Nase, erst nach erheblichen Clomazone-Konzentrationen, wie sie in der Praxis nie vorkommen&quot;, festgestellt worden, sagte ein Mitarbeiter des BgVV auf Anfrage. Raps überlebt die Clomazone-Kur dank einer erheblichen Chlorophyllsynthese, die über das Maß der konkurrierenden Pflanzen - es gibt mehr als 40 Unkrautarten - weit hinausgeht. Sie sterben, noch bevor der Sprössling durch die Ackerkrume bricht, gewissermaßen an Chlorophyllmangel.

Syngenta Agro wies im Falle Pulow, nachdem Wochen später Proben keine unmittelbaren Rückstände mehr aufwiesen, jeden Verdacht gegenüber seinem Produkt zurück. Es sei an und für sich nicht gefährlich, so Unternehmenssprecher Peter Hefner zum Tagesspiegel. Zwischen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Anwohnern und dem Herbizid bestehe kein ursächlicher Zusammenhang.

Immerhin, unabhängig von Pulow, waren insgesamt über 50 besorgte Clomazone-Anfragen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern bei Landwirtschaftsminister Backhaus (SPD) eingegangen. Eine erste Anhörung im Oktober, so schrieb Renate Künast schließlich Ende November ihrem Amtskollegen, habe aber nicht abschließend klären können, &quot;ob die Schäden auf eine nicht bestimmungsmäßige und nicht sachgerechte Anwendung oder auf den Wirkstoff Clomazone selbst zurückzuführen sind&quot;. Darauf konzentrieren sich jetzt die weiteren Untersuchungen.

Landwirtschaftsminister Backhaus sieht einen &quot;nicht ordnungsgemäßen Gebrauch des Spritzmittels&quot; als Grund für die Schäden an, während der Pulower Verursacher geltend machte, dass die Aufbringung des Mittels &quot;sachgemäß&quot; erfolgt sei. Genau das bereitet den Experten Kopfzerbrechen. Auch wenn Faktoren wie der Wind beim Versprühen eingerechnet werden, kann es selbst bei Windstille zu einer Abdrift kommen, weil die flüchtigen Clomazone bei Wärme schnell verdunsten. Der BgVV-Experte: &quot;Sie dampfen in Zusammenhang mit warmen Temperaturen leicht und schnell ab&quot;, so dass sie andere als die ursprünglich vorgesehenen Flächen und möglicherweise auch Menschen erreichen.

Wenn aber selbst eine sachgerechte Anwendung gesundheitliche Störungen nicht ausschließt, ist die Behörde gezwungen &quot;restriktiv einzugreifen&quot;. Zur Prüfung dessen, werden jetzt die Pulower Krankenakten ausgewertet. Neben den Wissenschaftlern sind auch Vertreter der &quot;Landwende&quot; zu dem Colloquium geladen. Schließlich geht es ihnen darum, so einer ihrer Sprecher, dass kleinparzellierte Ökobauern nicht von den alteingesessenen Agrarindustrien des Ostens untergebuttert werden.

Immerhin, den Kräuterbauern, denen ein Schaden von knapp 15 000 Euro entstanden ist, weil Brasan auch Melisse für törichtes Unkraut hielt, hat der Verursacher schon eine Entschädigung zugesichert. Syngenta Agro hofft hingegen darauf, mit &quot;rigideren Anwendungsbestimmungen das minimieren zu können, was in Pulow und andernorts aufgetreten ist&quot;. Ob das ausreicht, müssen die Behörden entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schon 2002 berichtete der Tagesspiegel:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/die-weissen-blaetter-von-pulow/282402.html" title="Tagesspiegel" rel="nofollow"></p>
<p>Die weißen Blätter von Pulow</p>
<p>&#8220;Clomazone sind der Renner im Raps&#8221;, sagen Landwirtschaftsexperten. Weil der chlorhaltige Wirkstoff, wie er in drei Unkrautvertilgungsmitteln vorkommt, breitflächig das meiste Unkraut trifft. Über 900 000 Hektar Raps werden im Jahr in Deutschland angebaut und nach der Aussaat zumeist mit Clomazonen vor unliebsamer Konkurrenz geschützt.</p>
<p>Nachdem Anfang September 2001 über 100 Hektar Winterraps in der kleinen Gemeinde Pulow bei Usedom besprüht worden waren, geriet eines der clomazonehaltigen Mittel, Brasan vom Herstelle Syngenta Agro, wegen unerwünschter Nebenwirkungen in die Schlagzeilen.</p>
<p>Auf dem Nachbarfeld, das 5000 biologisch angebauter, bereits erntereifer Zitronenmelisse-Pfanzen enthielt, zeigten sich die Folgen zuerst: fast über Nacht war es durch Brasan weiß geworden.</p>
<p>Dann fanden sich Spuren des Mittels in angrenzenden Gärten und später im Blut einer Frau mit Gesundheitsstörungen. Grippeähnliche Symptome, von Übelkeit bis zu Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Hautreizungen bei Kindern, traten bei Dutzenden von Anwohnern auf. Eine Folge von Clomazone?</p>
<p>Bis weit in den Oktober waren außerhalb des vom Hersteller verlangten fünf Meter breiten Sicherheitsabstandes bleichblättrige Überbleibsel zu sehen. Die ökologisch sensibilisierten und im Verein &#8220;Landwende&#8221; organisierten Anwohner und Bio-Bauern (&#8220;Kräutergarten Pommernland&#8221;) machten gegen das Unkrautvertilgungsmittel so mobil, das neben dem Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), auch seine Berliner Amtskollegin Renate Künast (Bündnis 90/Grüne) und die zuständigen Bundesbehörden mit dem Thema befasst sind.</p>
<p>Für Brasan ist zwar die jüngste Aussaat des Winterraps die vorläufig letzte Saison, da die amtliche Zulassung Ende 2001 auslief, doch nachdem seine Wiederzulassung beantragt ist, stehen die beiden anderen clomazonehaltigen Mittel &#8211; Cirrus aus dem gleichen Haus und Nimbus von BASF &#8211; auch auf dem Prüfstand. Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig bereitet dazu für Mitte Januar ein Colloquium vor, an dem das Umweltbundesamt und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) teilnehmen. Nach den Ereignissen in Norddeutschland muss nun der bislang als toxikologisch unbedenklich geltende Einsatz der Mittel neuerlich untersucht werden.</p>
<p>In Tierversuchen waren &#8220;Bewegungsstörungen und verminderte Aktivitäten, auch Ausfluß aus der Nase, erst nach erheblichen Clomazone-Konzentrationen, wie sie in der Praxis nie vorkommen&#8221;, festgestellt worden, sagte ein Mitarbeiter des BgVV auf Anfrage. Raps überlebt die Clomazone-Kur dank einer erheblichen Chlorophyllsynthese, die über das Maß der konkurrierenden Pflanzen &#8211; es gibt mehr als 40 Unkrautarten &#8211; weit hinausgeht. Sie sterben, noch bevor der Sprössling durch die Ackerkrume bricht, gewissermaßen an Chlorophyllmangel.</p>
<p>Syngenta Agro wies im Falle Pulow, nachdem Wochen später Proben keine unmittelbaren Rückstände mehr aufwiesen, jeden Verdacht gegenüber seinem Produkt zurück. Es sei an und für sich nicht gefährlich, so Unternehmenssprecher Peter Hefner zum Tagesspiegel. Zwischen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Anwohnern und dem Herbizid bestehe kein ursächlicher Zusammenhang.</p>
<p>Immerhin, unabhängig von Pulow, waren insgesamt über 50 besorgte Clomazone-Anfragen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern bei Landwirtschaftsminister Backhaus (SPD) eingegangen. Eine erste Anhörung im Oktober, so schrieb Renate Künast schließlich Ende November ihrem Amtskollegen, habe aber nicht abschließend klären können, &#8220;ob die Schäden auf eine nicht bestimmungsmäßige und nicht sachgerechte Anwendung oder auf den Wirkstoff Clomazone selbst zurückzuführen sind&#8221;. Darauf konzentrieren sich jetzt die weiteren Untersuchungen.</p>
<p>Landwirtschaftsminister Backhaus sieht einen &#8220;nicht ordnungsgemäßen Gebrauch des Spritzmittels&#8221; als Grund für die Schäden an, während der Pulower Verursacher geltend machte, dass die Aufbringung des Mittels &#8220;sachgemäß&#8221; erfolgt sei. Genau das bereitet den Experten Kopfzerbrechen. Auch wenn Faktoren wie der Wind beim Versprühen eingerechnet werden, kann es selbst bei Windstille zu einer Abdrift kommen, weil die flüchtigen Clomazone bei Wärme schnell verdunsten. Der BgVV-Experte: &#8220;Sie dampfen in Zusammenhang mit warmen Temperaturen leicht und schnell ab&#8221;, so dass sie andere als die ursprünglich vorgesehenen Flächen und möglicherweise auch Menschen erreichen.</p>
<p>Wenn aber selbst eine sachgerechte Anwendung gesundheitliche Störungen nicht ausschließt, ist die Behörde gezwungen &#8220;restriktiv einzugreifen&#8221;. Zur Prüfung dessen, werden jetzt die Pulower Krankenakten ausgewertet. Neben den Wissenschaftlern sind auch Vertreter der &#8220;Landwende&#8221; zu dem Colloquium geladen. Schließlich geht es ihnen darum, so einer ihrer Sprecher, dass kleinparzellierte Ökobauern nicht von den alteingesessenen Agrarindustrien des Ostens untergebuttert werden.</p>
<p>Immerhin, den Kräuterbauern, denen ein Schaden von knapp 15 000 Euro entstanden ist, weil Brasan auch Melisse für törichtes Unkraut hielt, hat der Verursacher schon eine Entschädigung zugesichert. Syngenta Agro hofft hingegen darauf, mit &#8220;rigideren Anwendungsbestimmungen das minimieren zu können, was in Pulow und andernorts aufgetreten ist&#8221;. Ob das ausreicht, müssen die Behörden entscheiden.</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Impressum von Klass, Heinz - Günther</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?page_id=2#comment-4</link>
		<dc:creator>Klass, Heinz - Günther</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 19:29:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo und guten Abend,

Clomazone ist, wie (sehr) viele andere so genannte Pflanzen -&quot;schutz&quot; - mittel auch, schlicht und ergreifend
mit den zugelassenen Mengen pro Hektar mindestens gesundheitsbeeinträchtigend für Mensch und Tier (und zwar vor Allem für die Arten auf und an den Feldern), wenn nicht sogar gesundheitsgefährdend! Mit diesen oder ähnlichen Mitteln werden - oder sollen dann die für den menschlichen und/oder haustierlichen Konsum bestimmten Pflanzen (manchmal auch nur &quot;Teile&quot; davon) geschützt werden - - - pfui deibel - `sag ich da nur!
Entschuldigung für das lausige Deutsch heute Abend , bin einfach zu müde.

Gute Nacht

H.-G.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Abend,</p>
<p>Clomazone ist, wie (sehr) viele andere so genannte Pflanzen -&#8221;schutz&#8221; &#8211; mittel auch, schlicht und ergreifend<br />
mit den zugelassenen Mengen pro Hektar mindestens gesundheitsbeeinträchtigend für Mensch und Tier (und zwar vor Allem für die Arten auf und an den Feldern), wenn nicht sogar gesundheitsgefährdend! Mit diesen oder ähnlichen Mitteln werden &#8211; oder sollen dann die für den menschlichen und/oder haustierlichen Konsum bestimmten Pflanzen (manchmal auch nur &#8220;Teile&#8221; davon) geschützt werden &#8211; - &#8211; pfui deibel &#8211; `sag ich da nur!<br />
Entschuldigung für das lausige Deutsch heute Abend , bin einfach zu müde.</p>
<p>Gute Nacht</p>
<p>H.-G.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu NDR berichtet über Vorfall von Silke Schilk</title>
		<link>http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-3</link>
		<dc:creator>Silke Schilk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:25:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.landwende.de/blog/?p=19#comment-3</guid>
		<description>Auch bei uns in Papendorf(Nachbarort von Kl. Jasedow) treten die weißen Blattentfärbungen auf. Was ist mit Gemüse und Obst aus unseren Gärten , selbstverständlich auch &quot;benebelt&quot; und trotzdem unbedenklich genießbar??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei uns in Papendorf(Nachbarort von Kl. Jasedow) treten die weißen Blattentfärbungen auf. Was ist mit Gemüse und Obst aus unseren Gärten , selbstverständlich auch &#8220;benebelt&#8221; und trotzdem unbedenklich genießbar??</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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