Drei Jahre lang erfolgreiche Gerichtsverfahren gegen Bayer-Monsanto

Seit dem internationalen Monsanto Tribunal im Oktober 2016 in Den Haag, laufen weltweit zahlreiche Klagen gegen den Konzern. Glyphosat, der Wirkstoff seines meistverkauften Pestizids Roundup, wird in Zusammenhang gebracht mit schwerwiegender Erkrankungen zahlreicher Menschen. Von den über 10.000 Opfern die alleine in den USA gegen Monsanto Klage erhoben haben, weil sie nach der Bloßstellung mit Glyphosat an dem Non-Hodgkin-Lymphomen leiden, haben bereits die ersten drei Urteilssprechungen, die zu Gunsten der Geschädigten gingen, den Aktionärsmarkt derart erschüttert, dass Bayer-Monsanto die Hälfte seines Aktienwerts verlor.

Die im Zuge dieser Klagen gesammelten internen Dokumente können in dem 179seitigen Dokument der »Monsanto Papers« hier aufgerufen werden.

Weitere Gerichtsverfahren folgten auf Sri Lanka, in Frankreich, sowie das erste Verfahren in Australien im vergangenen Sommer.

Aktuell geht eine vielversprechende Idee dahin, eine Einleitung von Gerichtsverfahren für Opfer in Deutschland zu führen, dem Heimatland von Bayer. Dies erfordert konzentrierte Anstrengungen und eine größere Gruppe engagierter Freiwilliger. Daher laden die Mitglieder des Organisationskomitees dazu ein, Ideen und Vorschläge zu entwickeln und ihnen mitzuteilen. Auch eine Spende unterstützt die Arbeit der Ehrenamtlichen, um diese fortzusetzen und die Kosten zu decken, Neuigkeiten zu verbreiten, Ideen zu erkunden und alle Zeugnisse und Videomaterialien in sechs Sprachen online auf deren Vimeo-Kanälen verfügbar zu halten

Kategorien: Blog

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