Krank durch Pestizide – was tun?

Infoblatt zum Thema Pestizide und Berufskrankheiten Das Arbeiten mit Chemikalien, das langjährige Tragen schwerer Lasten, das Arbeiten in Lärm oder Staub kann dazu führen, dass Berufstätige erkranken. Allerdings ist nicht jede Erkrankung formell als Berufskrankheit anerkannt. Doch gerade eine solche Anerkennung ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen von großer Weiterlesen…

Sulfoxaflor

Ein Neonikotinoid unter den Insektiziden Sulfoxaflor ist ein Insektizid aus der Gruppe der Sulfoximine. Es ist wie die Neonicotinoide ein nAChR-Agonist, der die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren blockiert. Gegenüber den Neonicotinoiden ist Sulfoxaflor kaum kreuzresistent. Von der EU ist Sulfoxaflor seit dem 18. August 2015 zugelassen. Bisher ist in keinem EU-Mitgliedsstaat ein Weiterlesen…

Chlorpyrifos

Ein Insektizid Chlorpyrifos ist ein Thiophosphorsäureester, das als Insektizid von Dow Chemical Mitte der 1960er-Jahre eingeführt wurde. Handelsnamen sind unter anderem in Deutschland Schwabex, Hyganex, Insektenil, Microsol, Killgerm und Ketolac. Chlorpyrifos hat Kontakt-, Fraß- und Atemgiftwirkung. Es wirkt am Nervensystem der Insekten, indem es das Enzym Acetylcholinesterase hemmt. Chlorpyriphos wird vielfältig eingesetzt gegen saugende und beißende Insekten sowie gegen Weiterlesen…

Cyantraniliprol

Ein Insektizid Cyantraniliprol ist ein Insektizid aus der Wirkstoffgruppe der Ryanodin-Rezeptor-Modulatoren. Es wurde von der Firma DuPont Crop Protection im Jahr 2008 eingeführt. Der relativ neue Wirkstoff stellt eine Alternative zu herkömmlichen Phosphorsäureestern oder Neonicotinoiden dar, gegen die einige Insekten bereits Resistenzen entwickelt haben. Cyantraniliprol intergariert mit den Ryanodin-Rezeptoren, einer Art von Calciumkanälen in Muskelzellen. Es aktiviert den Rezeptor, sodass Calcium-Ionen freigesetzt werden. Dadurch wird die Kontrolle über Weiterlesen…

Flupyradifuron

Neues Neonikotinoid unter den Insektiziden Bayer CropScience entwickelte ein Insektizid, dessen Verbindung auf Stemofolin basiert, einem Alkaloid von Stemona japonica, ein in Japan vorkommendes hochrankendes Staudengewächs. Flupyradifuron ist eine chemische Verbindung die der Gruppe der Butenolide zuzuordnen ist. Es ist wie die Neonicotinoide ein nAChR-Agonist, der die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren blockiert. Weiterlesen…

Endokrine Disruptoren

Als Endokrine Disruptoren werden hormonaktive Substanzen bezeichnet, die durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen können, wenn sie in einer wirksamen Dosis in den Körper gelangen. Endokrine Disruptoren sind endokrin aktive Substanzen (EAS) mit schädlichen Wirkungen. Sie können natürlich vorkommen (z. B. Phytoestrogene) oder synthetisch hergestellt werden (z. B. Bisphenol A (BPA), PCB, Phthalate). EAS können Gesundheitsgefahren für Tiere und Menschen darstellen und ihre tatsächliche Weiterlesen…

Ethoxyquin

Vom „Pflanzenschutzmittel“ ins Tierfutter Ethoxyquin wurde als sogenanntes »Pflanzenschutzmittel« bis 2011 in der EU erlaubt. Es kam etwa als Fungizid und Nacherntebehandlungsmittel beispielweise in Spanien und Italien bei Birnen zur Verhinderung der Schalenbräune während der Langzeitlagerung zum Einsatz. Als Zusatzstoff zur Lebensmittelkonservierung wurde das Antioxidans unter der Bezeichnung E324 geführt. Aufgrund Weiterlesen…

Paraquat

Ein Herbizid Paraquat ist ein hochgiftiges Pestizid, das immer wieder zu Gesundheitsschäden und Todesfällen unter den Arbeiterinnen und Bauern führt. In der EU und in der Schweiz ist es daher seit langem verboten. Doch Syngenta verkauft das Pestizid in vielen Ländern weiterhin. In über hundert Ländern vertreibt Syngenta weiterhin das Weiterlesen…

Merkmale einer Clomazone-Vergiftung

Woran erkennt man eine mögliche Clomazone-Vergiftung? Zeigerpflanzen sind u.a. Vogelmiere, Melde, Kerbel, Taubnessel, Melisse und Brombeere. Bei diesen Pflanzen verfärben sich die Blätter der jungen Triebe von den Rändern bzw. von den Blattwurzeln her gelb bis rein weiß. Clomazone wird von diesen Pflanzen begierig aufgenommen und an die Stellen des Weiterlesen…

Clomazone im Pflanzengift „Brasan“

BRASAN enthält die beiden Komponenten Clomazone und Dimethachlor. Clomazone verhindert die Chlorophyllsynthese: Die Blätter werden weiß und sterben ab. Dimethachlor greift die Pflanze von der Wurzel her an. Das Gift wird unmittelbar nach der Aussaat vor allem von Raps in Konzentrationen von 2 bis 4 Litern pro Hektar ausgebracht. Kräuter Weiterlesen…

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